LETTISCHES OKKUPATIONSMUSEUM

ZIELE DER MUSEUMSARBEIT:

Zeugnis darüber abzulegen, was während der mehr als 50 Jahre währenden Herrschaft der Besatzungsmächte von 1940 bis 1991 mit Lettland und seiner Bevölkerung geschah;
die Welt an die in Lettland und an der Bevölkerung Lettlands verübten Verbrechen fremder Mächte zu erinnern;der Opfer der Okkupation zu gedenken, die umgekommen sind, gelitten haben, zwangsdeportiert und auf der Flucht vor den Besatzungsmächten auf die ganze Weit verstreut wurden.

TRÄGERSCHAFT DES MUSEUMS Das Museum wurde mit großer Unterstützung von im Ausland lebenden Letten gegründet und wird von ihnen weiter unterhalten. Die bedeutendsten Träger sind: der Weltbund Freier Letten, die Verbände der Letten Amerikas, Kanadas, Australiens und Großbritanniens, die Vereine „Daugavas Vanagi" und „Daugavas Vanadzes", lettische Gemeinden und andere Organisationen sowie viele Privatspender aus Lettland und dem Ausland. Seit 1997 stellt die Regierung Lettlands Mittel zur Unterhaltung des Museumsgebäudes und für spezielle Projekte zur Verfügung.

Die Ausstellung führt ein in die einundfünfzigjährige Geschichte der Okkupation Lettlands:

· die erste Okkupation durch die Sowjetunion (1940- 1941),

· die Okkupation durch das nationalsozialistische Deutschland (1941-1944/45),

die zweite Okkupation durch die Sowjetunion (1944/45-1991) und die Wiederherstellung der staatlichen Unabhängigkeit Lettlands.

 

 

Das Museum ist vom 1. Mai bis 30. September
täglich von 11 bis 18 Uhr geöffnet,
vom 1. Oktober bis 30. April
von 11 bis 17 Uhr geöffnet, montags geschlossen.

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Zwei Mitarbeiter des Lettischen Okkupationsmuseums, Ritvars Jansons und Valters Nollendorfs, beteiligten sich an der internationalen Konferenz "Verbrechen der Diktaturen in Osteuropa," das vom 27. bis 28. Oktober vom Literaturhaus Berlin, der RobertßBoschßStiftung und der Gedenkstätter BerlinßHohenschönhausen in Berlin veranstaltet wurde. LESEN MEHR

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Für den Eintritt bitten wir um eine Spende

SPENDEN KÖNNEN ÜBERWIESEN ODER IM MUSEUM ABGEGEBEN WERDEN

Wir bieten Führungen in lettischer, englischer, deutscher un russischer Sprache an. Gruppenbesuche bitten wir im voraus unter Tel. +371 67211030 anzumelden. 

Den Standort des Museums finden Sie unter diesem Link

LETTLAND UNTER DER HERRSCHAFT DER SOWJETUNION UND DES NATIONALSOZIALISTISCHEN DEUTSCHLAND 1940–1991 (PDF)

 

HERUNTERLADEN HIER

Ausstellung „Die Tragödie Lettlands 1941”

 

Die Ausstellung „Die Tragödie Lettlands 1941” erinnert an den 70. Jahrestag zweier tragischer Ereignisse – an die Deportationen lettischer Zivilisten am 14. Juni 1941 und an den Beginn des Holocausts in Lettland. Die Ausstellung betont, dass das Jahr 1941 für alle in Lettland lebenden ethnischen Gruppen einen tragischen Einschnitt bedeutete.

Die Ausstellung wird unterstützt von: der Konrad-Adenauer-Stiftung, dem Lettischen Außenministerium, der Vertretung der Europäischen Kommission in Lettland und dem Lettischen Ministerium für Kultur.

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