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ARBEITSFELDER DES MUSEUMS: Im Museumsarchiv werden Dokumente, Photographien, schriftliche und mündliche Zeugnisse, Gegenstände und Erinnerungsstücke aufbewahrt, die die Zeit der Okkupation Lettlands von 1940 bis 1991 sowie Vorgeschichte und Folgen der Okkupation wiederspiegeln. Ständig kommen neue Schenkungen und testamentarische Hinterlassenschaften hinzu. Im Film- und Videoarchiv werden sämtliche audiovisuelle Zeugnisse der Okkupationszeit (Kino-, Ton-, Photo- und Videomaterialien) aufbewahrt. Die Mitarbeiter dieser Abteilung fertigen Videoaufzeichnungen von Personen an, auf deren Lebensläufe sich die sowjetische bzw. nationalsozialistische Besatzungspolitik wesentlich ausgewirkt hat.
Die Datenbank enthält sämtliche Informationen zu den in den Archiven vorhandenen Materialien und ist für Historiker zugänglich.
Im Rahmen des Forschungsprogramms werden wissenschaftliche Untersuchungen zur Geschichte der Besatzungszeit durchgeführt und alljährlich in einer wissenschaftlichen Reihe ein „Jahrbuch des Okkupationsmuseums" herausgegeben. Außerdem beteiligt sich das Forschungsprogramm an wissenschaftlichen Konferenzen. Die Mitarbeiter des Ausstellungsbereiches gestalten und erweitern die ständige Ausstellung des Museums. Es werden Sonderausstellungen zu verschiedenen Themenschwerpunkten gestaltet, und im Vestibül werden ständig die neusten Materialien des Museumsarchivs vorgestellt. Folgende Sonderausstellungen sind in letzter Zeit gezeigt worden: "Wechsel der Okkupationsmächte im Jahre 1941", "Österreicher in der Sowjetunion 1945-1956", "K.Fridrihsons und die Französische Gruppe".
Im Rahmen des Bildungsprogramms werden Lehrveranstaltungen für Schüler durchgeführt, Forschungs- und Essay-Wettbewerbe organisiert und Seminare für Geschichtslehrer angeboten sowie Lehrmaterialien erstellt. |
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